Die Frage ist:


Wie sinnvoll sind Wasserfilter?

Verunsicherung und Verwirrung das empfinden viele bei dem Thema Wasser aus der Leitung. Es riecht komisch, schmeckt komisch und lässt oft ein komisches Gefühl im Magen zurück - Ist Wasser aus dem Hahn sicher, oder kann ich es bedenkenlos trinken?
Kein Wunder, dass sich viele Menschen diese Fragen stellen. Rost in der Leitung, lange Transportwege vom Wasserwerk bis zum Hahn und die Wassergewinnung aus Flüssen und Seen. Es gibt leicht erkennbare Gründe dafür, warum das Wasser nicht so wirklich lecker aus der Leitung kommt.





Jeder 12. zweifelt an der Trinkwasser-Qualität
                                                                                                                                                                           

Von offizieller Seite gibt es keinerlei Bedenken. Dennoch ist irgend etwas mit dem Wasser so gar nicht in Ordnung und es interessiert viele Leute, was denn
da aus dem Hahn eigentlich genau heraus kommt.

Gibt man Begriffe wie „ Ist Trinkwasser sicher?“ oder „ Trinkwasser Deutschland Qualität“ bei Google ein, so stellt man fest: Auf den ersten Seiten der Suchergebnisse, tummeln sich viele vertrauenswürdige Internetmedien, die dazu was zu sagen haben. Dazu gehört z.B. Utopia, die Apothekenumschau, aber auch der NDR und die Verbraucherzentrale.

Sie sind wohl auch so stark vertreten, weil viele Menschen in Deutschland die Wasserqualität zumindest kritisch sehen.
Immerhin: Jeder 12te Deutsche bezweifelt, dass man Trinkwasser in Deutschland bedenkenlos aus dem Hahn trinken kann.

Jeder 6te verzichtet sogar auf Wasser aus dem Hahn. Der Verbraucher ist ja nicht blöd.
Intuition, Bauchgefühl und andere subjektive Merkmale wie Geruch und Geschmack gehören zu einer gesunden Qualitätskontrolle einfach dazu.



Die Medien in den ersten Reihen scheren sich um diese Einwände aber herzlich wenig.
Im Artikel „Wie sinnvoll sind Britta und CO?“ (utopia.de) z.B. heißt es: Leitungswasser in Deutschland sei von sehr guter Qualität. Es wird strengstens kontrolliert. Eine weitere Filterung sei unnötig. Belastungen im Grundwasser, Blei in Trinkwasserrohren, Rückstände von Hormonen und Pestiziden sind dieser Beurteilung nach als gefahrlos einzustufen.
Utopia hat seine Meinung ja auch nicht aus der Luft gegriffen, sondern verweist auf Einhaltung der Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung.





Schadstoffe gibt’s im Trinkwasser immer
                                              



Viele der Werte in der Trinkwasserverordnung werden in Tierversuchen ermittelt. Ob diese so eins zu eins auf den Menschen übertragbar sind, wollen wir hier nicht weiter diskutieren. Dennoch, nur weil die 60 Grenzwerte, die in der Trinkwasserverordnung verankert sind, nicht überschritten werden, ist das Wasser trotzdem belastet.

Zwar gibt es z.B. für Blei, Arsen, Nitrit usw. ganz konkrete Kontrollwerte. Dem Verbraucher wird damit garantiert, dass die Belastung des Wassers unterhalb dieser Grenzen liegt. Doch von allem trinken wir trotzdem täglich mit, wenn wir Wasser direkt aus der Leitung trinken.


Für Medikamentenrückstände gelten Richtwerte, also keine Grenzwerte.
Ganz gleich um welches Medikament es sich handelt, für alle Rückstände gilt die Empfehlung von 0, 01 mg pro Liter.


Schließlich gibt es 3000 Wirkstoffe und die daraus resultierenden Rückstände. Alle einzeln zu bestimmen, überschreitet alle finanziellen und logistischen Möglichkeiten.
Wie Stoffe sich untereinander beeinflussen und ob nun 2 oder 100 Spuren von Medikamenten im Wasser nachweisbar sind, ist für die Prüfkontrolle nicht weiter relevant.
Das Langzeitrisiko ist noch nicht einmal im Ansatz geklärt. Laut der Website der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, seien die Rückstände gesundheitlich unbedenklich.

Mit dieser Meinung sprechen sie die gleiche Sprache wie die Behörden, unzählige Artikel im www sprechen eine ganz andere Sprache.



Fazit:

  • Trinkwasser in Deutschland ist das strengstens geprüfte Lebensmittel. Doch: Gerade mal 60 Werte von mehreren 1000 relevanten Stoffen werden gemessen.
  • Der Verbraucher liegt mit seinem Bauchgefühl goldrichtig. Vom Gesetz her dürfen sehr wohl bedenkliche Stoffe im Wasser vorhanden sein. Jedoch NUR in geregelten Konzentrationen, die meist zwischen Geldgebern, Wasserwerksbetreibern, Rechtsvertretern und Medizinern als Kompromisse geregelt werden.
  • Das beste Wasser, das Ihre Gesundheit beflügelt und Ihre Vitalität bis ins hohe Alter bewahrt? Mit „ Brauchwasser“ kann der Körper zwar halbwegs überleben, ob er deshalb auch bestmöglich funktioniert und vor Gesundheit strotzt, steht auf einem anderen Blatt.




Selbst auf Tests kann man sich nicht verlassen
                                                                              



Laut Stiftung Warentest befänden sich im Trinkwasser keine Hormone. Stiftung Warentest gehört hierzulande zu einer festen Institution.
Viele Verbraucher schlucken die Testergebnisse, ohne weitere Meinungen einzuholen. Im Zeitalter von Lebensmittelskandalen, Massentierhaltung und Impfschäden, macht es durchaus Sinn, festgeschriebene Wahrheiten in unserer Gesellschaft einmal kritisch zu durchleuchten. Zu viele Interessen ziehen von allen Seiten an einem.


Auch hinter Testergebnissen stecken Menschen. Voreingenommenheit führt hier genauso zu Wettbewerbsverzerrungen, wie das Streben nach eigenen Motiven oder ein starres Weltbild. Die Tester meinen es sicherlich gut und versuchen möglichst neutrale Testergebnisse zu ermitteln. Indem die Tester sich aber bewusst für bestimmte Testkriterien entscheiden, wird das Testergebnis schon von vornherein gelenkt.

Das Internet ist voll mit Artikeln, wo klar und deutlich Hormone, Pestizide im deutschen Trinkwasser äußerst kritisch thematisiert werden. Sucht man etwas gezielter nach Rückständen, Artikel wie z.B: . „ Hormone im Wasser: Pillenreste sorgen für Verweiblichung“ wählte der Redakteur als Überschrift ( ntv.de: https://www.n-tv.de/wissen/Pillenreste-verursachen-Verweiblichung-article17389461.htm) Oder auch WDR.de veröffentlicht einen Blogbeitrag mit der Überschrift: „Wie gut ist unser Leitungswasser? Nur so gut wie die Trinkwasserverordnung!“



Wem soll man nun glauben?

Vielleicht ist es besser, sich an der Realität statt an Meinungen zu orientieren.
Ein zunehmendes Problem stellt Plastik dar. Plastik enthält Bisphenol A ( BPA), das an Östrogen-Rezeptoren im Brustgewebe, in der Gebärmutter oder im Gehirn andocken kann. Immer mehr Berichte sind zu lesen, wo in Flüssen und Seen, die stark mit BPA belastet sind, u.a. männliche Fische beobachtet werden, die zu weiblich sind, um für Nachkommen zu sorgen.
Hormone und Medikamentenrückstände werden oft in Trinkwasserkontrollen gefunden. Das Risiko ist einfach zu undurchschaubar, um mit seiner eigenen Gesundheit sowie der Gesundheit seiner Familie zu experimentieren.

Kurz gesagt: BPA imitiert das Hormon Östrogen.
Kleinere Mengen als diese, wenn sie ständig im Körper zirkulieren, können, vor allem bei Föten und Neugeborenen verheerende Wirkungen haben, befürchten Forscher.





Fazit:
  • Spuren von Giftstoffen werden ohne jeden Zweifel im Trinkwasser regelmäßig entdeckt. Wir leben unter ständigem Einfluss von Plastik, Farbstoffen, Abgasen, Industrieabfällen oder Düngern aus der industriellen Landwirtschaft etc. Ob und wie sich die Spurenstoffe negativ auswirken, ist bei weitem ungewisser, als es z.B. so manches Internet-Portal behauptet.
  • Die Verwendung von so geringen Dosen, dass sie im Labor nicht mehr nachweisbar sind, ist ein Wirkprinzip, dass sich die Homöopathie zu nutze macht. In belasteten Flüssen und Seen lässt sich bereits abschätzen, wie sich die geringen Plastik-Konzentrationen auf Tiere auswirken. Schließlich gewinnen wir aus Oberflächengewässern auch den größten Teil unseres Leitungswassers.







Kalk: Gesund für den Menschen, schädlich für Maschinen

Wie wird die Leistung eines Wasserfilters bewertet? Soll es für Maschinen wirken, für die entkalktes Wasser am Besten ist?

Klickt man durch die ersten Suchergebnisse bei Google zu Wasserfiltern, so wird der Anschein erweckt, als hinge der Nutzen eines Wasserfilter hauptsächlich davon ab, wie gut er die Härte bzw. den Kalkanteil verringert.

Es gibt zwar noch ein paar andere Punkte, mit welchen man den Nutzen eines Wasserfilters für gut heißt oder bezweifelt. Doch: Die Hälfte der Punktzahl im Wasserfilter-Test ( Stiftung Warentest, Mai 2015), wird danach vergeben, wie gut der Filter Kalk reduzieren kann. Für die meisten kritischen Online-Autoren, ist das genug. Selbst wenn sie permanent auf diesen Test der Stiftung Warentest verweisen, so richtig verstehen können sie ihn wohl nicht.

Glaubt man den Testergebnissen, so wären Kannenwasserfilter nicht wirklich eine Investition wert. Die drei besten schnitten gerade mal mit dem Ergebnis „ befriedigend“ ab.


Sieht man sich die Testergebnisse mal genau an, so liegt die Vermutung nahe: Es geht drum, wie gut der Filter Kalk reduziert. Natürlich: Kaffee und Tee schmecken vorzüglich mit weichem, enthärtetem Wasser. Das die Testfilter Kupfer und Blei richtig gut heraus filterten, fiel in der Bewertung weniger ins Gewicht.



Was ist Kalk?
Kalk ist nicht anderes als gelöstes Calciumhydrogencarbonat. Es kommt natürlich in Steinen und Böden vor. Je mehr Calciumbicarbonat im Wasser gelöst ist, desto härter und mehliger erscheint das Wasser.
Wichtig: Kalk ist gut für die Gesundheit.


Für die höchste Mineralstoff-Konzentration im menschlichen Körper ist Calcium verantwortlich. Zähne und Knochen sind regelrechte Calciumdepots, in welchen 99% des gesamten Calciums des menschlichen Körpers verbaut sind.



      Knochenstruktur   



Für Maschinen sind die Testergebnisse ideal:


50 % der Effektivität der 9 Wasserfilter wird daran fest gelegt, wie gut der einzelne Filter Kalk reduziert.

Kalk ist ein Problem für Teekocher, Kaffeemaschinen, Waschmaschinen und Geschirrspüler. Diese Haushaltsgeräte erhitzen das Wasser.
Das führt dazu, dass das Kohlendioxid aus dem Wasser entweicht. Die Löslichkeit von Calciumbicarbonat, das von Steinen her reicht, nimmt ab und verdichtet sich zu Calciumcarbonat. Die weißen Ablagerungen, auch Kesselstein genannt, welchen man mit Bürsten und Lappen nur schwer bei kommt, setzen sich an den Böden von Wasserkochern, in Schläuchen von Kaffeemaschinen, an Heizstäben oder in Duschwannen fest.


                                                                                          


Fazit:
  • Will man, dass Teekocher und Kaffeemaschinen lange halten, so hilft entkalktes Wasser.
  • Stiftung Warentest beurteilt 50 % der Effektivität daran, wie viel Kalk der Filter reduziert. Waschmaschinen, Teekocher und Kaffeemaschine freuen sich über diese Einschätzung.
  • Langlebigkeit, Wohlbefinden und Vitalität – diese Kriterien sind allesamt menschliche Bestrebungen. Doch welches Wasser ist für Menschen am besten? Wasser, dass viel Leben in sich trägt etwa, das Struktur aufweist, wenig Schadstoffe beinhaltet.




Menschen sind lebende Organismen, keine Teekocher:


Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände, Dünger, Industrieabfälle – Um herauszufinden, was das beste Wasser für den Menschen ist, müssten ganz andere Kriterien eine Rolle spielen. Es geht um viel mehr, als darum, wie viel Kalk ein Filter reduziert.




Fazit:
  • Kalk birgt kein Gesundheitsrisiko. Ist viel mehr ein Problem für Maschinen, als für Menschen. Unser Körper braucht Kalk (Calcium), um Knochen und Zähne gesund zu erhalten.
                                      
  • Testet man wie gut ein Filter Wasser von Schadstoffen befreit, könnte der Wert eines Filters für den Menschen ermittelt werden.
  • In der Natur reinigt sich Wasser auch, indem es sich von selbst seinen Weg durch Sedimente, Steine, Kies, Wurzeln und vieles mehr bahnt. Ein Wasserfilter bietet eine leichte und günstige Möglichkeit, gutes und gesundes Wasser zu gewinnen.


Sind Wasserfilter Keimschleudern?

Gefiltertes Wasser schmeckt lecker. Kein Vergleich zu normalem Leitungswasser.

Viele Autoren beziehen sich auf bei ihrer Einschätzung auf Stiftung Warentest ( Wasserfilter, Mai 2015). Was man daraus zieht ist immer subjektiv.
So folgern manche Autoren diverser Internetportale, Wasserfilter wären Keimschleudern, weil die Gefahr bestehe, dass die Aktivkohle verkeimt. Doch: Der Test ist weniger aussagekräftig, als er scheint.

Es gibt ganz unterschiedliche Wege, um Wasser zu filtern. Pauschal Wasserfilter ins falsche Licht stellen, geht an der Wahrheit vorbei. Einige der Filter, die von Stiftung Warentest geprüft wurden, filtern Wasser z.B. nur mit Hilfe einer Kohle/ Kunstharz Kartusche ( Zwei Elemente).

Doch gibt es auch Filter, die zusätzlich weitere Filterelemente einsetzen ( z.B. AcalaQuell). Etwa einen Mikroschwamm oder Keramik als Vorfilter. Diese Materialien verfügen über eine so geringe Porendichte, dass den meisten Bakterien, Viren usw. der Garaus gemacht wird, noch bevor sie überhaupt mit der Filtereinheit  in Berührung kommen. Das ideale Trinkwasser erhält man, wenn man sich an den Prinzipien der Natur orientiert und verschiedene Elemente miteinander kombiniert.


Lediglich 3 der getesteten 9 Filter wiesen laut Stiftung Warentest Probleme mit Keimzahlen auf. Eines vorweg: die Ermittlung der „ Keimbelastung“ erfolgte überhaupt erst durch eine absichtliche Fehlbehandlung.
Auf normales, täglich frisch gefiltertes Wasser, ging der Testbericht erst gar nicht ein. In das zu filternde Wasser, wurde absichtlich Bakterien wie E-Coli, Enterokokken usw. eingebracht. Anhand dieser „ unnatürlichen“ Keimbelastung, wurde festgelegt, wie gut der Filter Wasser von Bakterien reinigen kann.





Wie die Natur Wasser recycelt


Die Filter wurden bewusst entgegen der  Gebrauchsanweisung der Kannenfilter fehl behandelt.

Wenn Wasser lange steht, egal ob in der Natur, im Wasserhahn oder eben im Filter, können sich bestimmte Bakterien leichter vermehren. Deswegen gibt es auch Empfehlungen von Wasserwerk- Betreibern, Wasserhähne müssen nach dem Urlaub erst mal bis zu einer Stunde lang laufen, um ordentlich durchgespült zu werden.

Wieso soll es sich im Wasserfilter anders verhalten? Bakterien lieben Wärme und Stillstand. Tümpel, Kloaken und Biotope sind daher wahre Wellness-Resorts für Keime.
In den Gebrauchsanweisungen steht daher auch, das man Wasser täglich frisch filtern soll.

In der Natur recycelt sich Wasser u.a. durch Bewegung. Wenn es nicht steht, fließt und wandert es durch Wurzeln, Steine, Sedimente und hält unter ständiger Bewegung sein gesundes Gleichgewicht an Mikroorganismen aufrecht.


Die Testkeime wurden im gleichen Test bewusst in hoher Konzentration ins Filterwasser eingebracht, um heraus zu finden, wie Bakterien von den Filtern zurückgehalten werden können. Nach 72 Stunden wurde nochmal Wasser, diesmal ohne zugesetzte Bakterien, gefiltert und der zehnte Liter erneut auf Bakterien untersucht.



Fazit:
  • Keime sind überall. Was in Tests unter Keimen verstanden wird, bleibt oft im Dunkeln. Viren und Bakterien fallen unter „ Keime“. Man ließt von „ Kolonie bildenden Bakterien“, nach welchen im Wasser gesucht wird. Um die Bakterien genauer zu entschlüsseln zu können, müsste man allerdings ganz gezielt nach einzelnen Exemplaren suchen.
  • E. Coli ist eines der Bakterien, nach dem gezielt geforscht wird. E. Coli befindet sich im menschlichen Verdauungstrakt. Mangelnde Hygiene kann durchaus zu einer Verbreitung von E-Coli führen. Leitungswasser oder Filter kommen ja auch immer mit der Umgebung, in der sie sich befinden, in Berührung. Wurde das Testwasser auch zu Beginn der Filterung nach einzelnen Bakterien untersucht? Wie sauber waren Hände und Werkzeuge?
  • Wasser aus dem eigenen Hahn, lässt sich schwer testen. Nimmt man zu Hause eine Wasserprobe, steckt sie in einen Umschlag, schmeißt sie in den Briefkasten, kommt sie erst 2- 5 Tage später per Post im Labor an. Ob eine realistische Einschätzung von Keimzahlen auf diesem Wege gegeben ist, ist ungewiss bzw unmöglich. Gerade in den Sommermonaten steigt die Temperatur solch eine Probe im Briefumschlag und eine klares Ergebnis ist so nicht zu erzielen.                                                                                            
 
  • Im Test wurden nach einer Woche erneut mit den gebrauchten Kartuschen Wasser gefiltert. Der zehnte Liter wurde auf Testkeime und Schimmelpilze untersucht. Die gleichen Filterkartuschen, mit welchen man zuvor absichtlich verseuchtes Wasser gefiltert hat? Es scheint so.





 Wie sinnvoll sind Wasserfilter?

Wer sich komplett auf Meinungen im Internet verlässt, der muss wissen: Hinter Portalen wie der Apotheken-Umschau, die in den Suchergebnissen unter „Wasserfilter“ ganz weit vorne liegt, stecken auch nur Autoren, die ihr bestes tun.

Viele dieser Autoren zitieren immer wieder die gleichen Referenzen. Um zwei zu nennen: Stiftung Warentest und die Verbraucherzentrale. Jeder Arbeitnehmer kostet Geld, hat ein Budget, muss Termine einhalten usw.. Hinzu kommt, dass viele Aufträge erstellt werden, über Dinge zu schreiben, die man nur von „außen“ beurteilt. Eigene Erfahrungen sind oft gar nicht gegeben. Oder Leute mit Erfahrung, kommen nicht oder zu wenig zu Wort.


Einer der Wege, wie die ganzen Halbwahrheiten und Märchen zu Standekommen. Wenn doch nur mal etwas links oder rechts vom Weg geschaut würde, z.B. bei Amazon Reviews, trusted Shops oder ausgezeichnet.org, oder andre Portale, auf denen Anwender zu Wort kommen. So ergibt die eigene Erfahrung der Wasserfilter-Anwender ein ganz anderes Bild.



Mit Trinkwasser spielt man nicht

Unsere Trinkwasser ist in der Tat das wichtigste Gut. Immerhin können wir ohne Essen 30 Tage und länger überleben, aber nur 3- 4 Tage ohne zu trinken.
Die Trinkwasserverordnung ist ein Kompromiss. Sie bietet gerade so, ein Mindestmaß, an Schutz. Nur 60 Werte werden täglich in den Laboren von Wasserwerken überprüft.


Kläranlage     Klärwerk 



Viele lassen auf die Trinkwasserverordnung nichts kommen, als wäre sie für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt. Man muss wissen: In ihrer heutigen Form gibt es sie erst seit 2001.
Ein Beispiel: Es gibt 1200 umweltrelevante Medikamentenrückstände. Viele davon werden erst nach und nach durch verbesserte Messtechnik im Wasser entdeckt. In Anbedracht dieser Tatsachen, sollte man es sich einfach machen und selbst vorsorgen. Ein gutes Wasserfiltersystem muss nur einmal organisiert werden und erledigt seine Arbeit Tag für Tag.




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