Ist Aluminium immer giftig?

Aluminium wird diese Tage zu einem Schreckgespenst erklärt. „Giftig“ ist ein Wort, das häufig im gleichem Atemzug mit Aluminium fällt.
Dabei wird selten zwischen künstlichem Aluminium, z.B. in Deo und natürlichem Aluminium, wie z.B. in Edelsteinen unterschieden. Man schätzt, dass es rund 1050 Aluminiumverbindungen gibt, nur wenige davon sollen giftig sein.
Toxisches Aluminium stammt häufig aus industriellen Beständen. Viele Menschen fühlen sich besser, wenn sie Zeolith einnehmen.
Das Silikat, dass zu 10 – 25 % aus Aluminium besteht, bindet Giftstoffe und kann den Körper sogar entlasten.



Der Acker, die Blumenerde, der Sandstrand - egal wo man hintritt, draußen in der Natur befinden sich gewaltige Mengen an Aluminium, ständig und immer unter unseren Füßen.
Aluminium ist das dritthäufigste Element unserer Erde. Schätzungen zu Folge macht Aluminium 7,57% des Gesamtgewichts unseres Planeten aus. Wäre Aluminium grundsätzlich immer giftig, gäbe es für uns nicht mehr viel zu beißen!

Aluminiumsalze sind ein Bestandteil vieler Pflanzen. Wir nehmen es auf, wenn wir Tee oder Kakao trinken oder Salat und Hülsenfrüchte essen.
Durch unser Essen, gelangen 10 bis 40 Milligramm Aluminium, jeden Tag in unseren Körper. Als Spurenelement lassen sich in der Regel zwischen 50 bis 150 Milligramm Aluminium-Verbindungen im Körper nachweisen.

 

Warum wird dann vor Deo mit Aluminium gewarnt, wenn wir damit eh tagtäglich in Kontakt kommen?





Auf die Aluminium-Verbindung kommt es an

Seien Sie beruhigt, nicht jede Form von Aluminium ist schädlich. Nur vor bestimmten Verbindungen muss man sich in Acht nehmen. Geschätzt 1150 verschiedene Aluminium-Verbindungen existieren auf unserem Planeten.
Nur von wenigen dieser Verbindungen, laut Prof. Dr. Hecht weiss man, dass sie hochtoxisch für den Menschen sind.
Wie der Körper auf Aluminium reagiert, hängt von vielen Faktoren ab: von der Art der Verbindung, der Löslichkeit der Verbindung, dem Milieu des Körpers und vielem mehr.
Es gibt z.B. wasserlösliche Aluminium-Verbindungen, die der Körper über die Nieren ausscheiden kann. Nicht lösliche Verbindungen scheidet er über den Stuhl aus.

Bei einem Aluminium Test, kommt oft ein sogenannter: „erhöhter Wert“ heraus, allerdings ist so ein Ergebnis ohne Wert, wenn nicht ganz genau bestimmt wird, um welche Aluminiumverbindung es sich bei der Erhöhung handelt.
Ein Wert ohne die genaue Angabe der exakten Verbindung, ist wissenschaftlich ungenau und ohne Aussagekraft.


Nur industrielles Aluminium macht Probleme


Leichtmetallfelgen, Kochgeschirr, Alufolie - Produkte aus Aluminium herzustellen war noch vor 150 Jahren technisch unmöglich.
1886 war die Geburtsstunde von metallischem Aluminium, es gelang erstmals, das Leichtmetall aus Aluminiumerz zu lösen.
Für 95% der weltweiten Aluminiumproduktion dient Bauxit, ein Aluminiumerz, das zu 60 % aus Aluminiumoxid besteht.

Jedoch sind enorme Anstrengungen nötig, um aus dem Erz Metall zu gewinnen. Deswegen wird Aluminium oft in Billiglohn-Ländern wie China oder Brasilien produziert.
Zur Gewinnung einer Tonne Aluminium muss zehn Mal mehr Energie bereitgestellt werden, als zu Gewinnung einer Tonne Stahl.
Eine Aluminiumverbindung, die für den Mensch toxisch sein soll, ist das industriell aus Alumiumspänen hergestellte Aluminiumhydroxychlorid.
Berichte, z.B. über ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, veranlasst Kosmetikhersteller immer mehr dazu, es aus der Zutatenliste von Deodorants, in denen es eingesetzt wird, zu streichen.



Das meiste Aluminium der Erde ist in Silikaten gebunden

Der Mensch nimmt seit tausenden von Jahren Aluminiumsalze über die Nahrung auf, doch neurodegenerative  Krankheiten wie Demenz und Alzheimer, die seit 1901 bekannt sind, nehmen gerade in den letzten Jahrzehnten stark zu.
Nicht nur deshalb ist es recht unwahrscheinlich, dass Aluminiumsalze wie Silikate, die in der Natur ausschließlich in gebundener Form vorliegen, maßgeblich zur Entstehung dieser Krankheiten beitragen können.

Silikate sind Verbindungen von Silizium und Sauerstoff. Dementsprechend versteht man unter Aluminiumsilikaten Verbindungen von Aluminium, Silizium und Sauerstoff.
Aluminiumsilikate eignen sich nicht zur Metallgewinnung, die Verbindung zwischen den Stoffen ist einfach zu stark, um sie mit technischem Aufwand auseinander lösen zu können.
Menschen schätzen Rubine, Saphire und Smaragde und verwenden Heilerde, Kieselgur* oder Zeolith**, alles Erden, die schon seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt werden.
Es soll rund 40 Aluminium Silikate geben, u.a in Form von Edelsteinen und heilsamen Erden.




Zeolith


Bei der Filterung von Wasser hat sich Zeolith als äußerst effektiv bewährt, um Giftstoffe zu binden. Es ist, Stand der Dinge, als unbedenklich zu bewerten und bringt viele Vorteile mit sich.


 
  1. In Aluminiumsilikaten macht Aluminium den geringeren Teil aus. Es besteht immer aus einem Überschuss an Silizium.  Speziell bei Zeolith liegt ein Verhältnis von 1-5 bis 1-8 zwischen Aluminium und Silizium vor. Silizium hat eine entgiftende Wirkung auf Aluminium und kann die Wirkung von Aluminium neutralisieren
    Experimente zeigen, dass sich Aluminium aus Zeolith nicht im Körper absetzt
    Professor Dr. Hecht ließ 4 Frauen und 7 Männer über einen Zeitraum von 2 Jahren tagtäglich Mengen von 5 bis 10 Gramm Zeolith einnehmen. Nach 24 Monaten permanenter Einnahme hinterließ Zeolith keine Rückstände. Die Aluminiumwerte im Blut und Haaren blieben im Normalbereich.
  1. Klinoptilolith-Zeolith reduziert bei Mäusen mit chronischem oxidativem Stress die sogenannte Alzheimer-Plaques. Forscher erzeugten experimentell an Mäusen einen chronischen oxidativen Stress. Dabei fanden sie in den Gehirnen der Tiere die typischen Alzheimer-Plaques (Drusen). Die Anwendung von Klinoptilolith-Zeolith führte dazu, dass sich die Drusen reduzierten. Das Experiment deutet eher darauf hin, dass Zeolith, eben auch mit Aluminium, Alzheimer sogar entgegen wirken könnte.
     
Auch in Trinkwasser ist Aluminium von Natur aus enthalten. Wasserwerke verwenden zusätzlich Aluminiumsalze zur Wasseraufbereitung, um organische Verunreinigungen ausflocken zu lassen. Studien in den USA haben ergeben, dass natürliche Wässer in ihren Aluminiumkonzentrationen einen weiten Bereich überspannen und das die Wasseraufbereitung den Gehalt nicht signifikant verändert. Im Durchschnitt nimmt man auf diesem Wege wohl weniger Aluminium auf, als über die Nahrung und über die Verpackung der Nahrung.
Ebenso wenn man bestimmte Medikamente einnimmt oder mit dem Material arbeitet.


Wie so oft, steckt der Teufel im Detail und wenn es um Aluminiumwerte geht, muss bestimmt werden, um welches Aluminium es sich genau handelt. Denn auf unserer Erde ist es praktisch unmöglich an Aluminium vorbeizukommen, aber nur das aus der Industrie hat eine schädigende Wirkung.





*Kieselgur besteht aus den pulverisierten fossilen Schalen abgestorbener Kieselalgen (Diatomeen). Die Konsistenz ist wie Puder, die Farben reichen von reinweiß bis graubraun. Weitere Namen: Diatomeenerde, Bergmehl und Gesteinsmehl.
**Zeolith ist ein Mineral. Es zählt geologisch zu den Gerüstsilikaten und ist vulkanischen Ursprungs. Es hat eine stark entgiftende und reinigende Wirkung. Sein Einsatzgebiet reicht von der Umweltsanierung bis zur Entgiftungskur für Mensch und Tier.


Quellen:
https://idaplus.de/kieselgur-alles-was-man-darueber-wissen-sollte/
https://secret-wiki.de/wiki/Zeolith
https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium
https://www.deutsche-alzheimer.de/ueber-uns/presse/artikelansicht/artikel/die-zahl-der-demenzkranken-steigt-jaehrlich-um-40000.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumhydroxychlorid
https://patents.google.com/patent/EP0530598A1/de
Aluminium, Aluminiumsilikate,Aluminium-Alzheimer-Mythos - Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht
 

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