Schnee einfach nur schön oder auch ein Chemiecocktail?

Im Januar 2019 schneite es so stark, wie seit Jahren nicht mehr, in Österreich, im Süden und Nordosten von Bayern, der Schweiz und in Sachsen. Doch sind die weißen Schneekristalle, die vom Himmel herab sinken, noch so rein und risikofrei, wie sie wohl zu Zeiten „Ötzis“ mal waren?

Mit Beginn der industriellen Revolution fördern Autos, Schornsteine, Flugzeuge jährlich immer mehr Giftstoffe in die Atmosphäre. Laut kanadischen Forschern bindet Schnee Feinstaub.
Wenn die Schneeschmelze im Frühjahr einsetzt, gelangt Schmelzwasser und damit auch teils krebserregende Stoffe in Flüsse, Seen, ins Grundwasser - und somit auch in unser Trinkwasser.

Mit „ Giftfängern“ wie Zeolith und Aktiv-Kohle lassen sich viele gesundheitsschädliche Dauergifte zum Glück wieder aus dem Schmelzwasser herausfischen.


Mit einsetzendem Schneefall schneit es chemische Stoffe, die im Schnee gebunden werden und auf den Boden fallen. Wenn der Schnee im Frühjahr wieder abschmelzen wird, versickert das daraus entstandene Wasser im Boden und wandert in Flüsse und Seen.
Das wirft die Frage auf: Welche Chemikalien aus dem Schnee gelangen mit der Schneeschmelze in unser Trinkwasser?

In der Natur gab es für Millionen von Jahren keinen, durch industrielle Abbaustoffe verunreinigten Schnee. Menschen wie Ötzi und der Steinzeitmensch aus dem Ötztal, der im Eis eingefroren wurde, konnten vor 5000 Jahren wohl überall Schnee schmelzen und als Trinkwasser benutzen. Kann man Schnee heute noch als Trinkwasser benutzen?



Städtischer Schnee absorbiert Feinstaub       
Laut Forschern der kanadischen McGill University in Toronto bindet Schnee Feinstaub.
Feinstaub ist ein Mix unterschiedlicher, kleiner, teils gesundheitsschädlicher Teilchen, mit Partikelgrößen zwischen ca. 0,1 µm und 10 µm.
Der feine Dunst konzentriert sich in der Luft von Ballungsgebieten in regelrechten Dunstblasen und ist für das Auge meist unsichtbar. Dieser feine Nebel entsteht durch Autoabgase, Abrieb von Gummi auf den Straßen, Ausstößen von Ölbrennern, verbranntem Kerosin von Flugzeugen und vielem mehr.
Die Studie brachte den Beweis: Städtischer Schnee ist prall gefüllt mit über 40 Abfallstoffen. Darunter Chemikalien wie Benzol, Methylbenzol und Xylol. Feinstaub enthält aber auch gesundheitsgefährdende Schwermetalle. Arsen: krebserregend, kann Krämpfe, Blutarmut und innere Blutungen auslösen. Cadmium: steht im Zusammenhang mit Nierenschäden, Leberfunktions-Störungen und wird als Ursache für Prostatakrebs geführt. Blei: gilt als nervenschädigend und krebserregend.
Deshalb: Achten Sie auf Kleinkinder und Haustiere. Schnee in der Stadt ist giftig.




Über Land Schnee mit Salz und Split verunreinigt 
Liegt der Schnee erst mal am Boden, wird er immer weiter verschmutzt. In ländlichen Gegenden, wie auch in Städten wird Streusalz eingesetzt. Allein in Bayern, wurden auf Straßen und Autobahnen, zwischen dem 1. und 21. Januar, 85000 Tonnen Tausalz gestreut.
Mit verheerenden Folgen. Salz besteht zu mindestens 94 % aus Kochsalz. Es enthält aber, je nach Hersteller, noch andere Zutaten, wie etwa Calciumsulfat und Magnesiumsulfat oder Kainit, ein Stoff, der für den Menschen giftig ist. Das Salz ist hochaggressiv, schadet Bäumen und Tieren und dringt auch ins Grundwasser ein. Verwenden Sie so wenig Streusalz wie möglich.



Schnee auch in unberührter Natur voller Dauergifte
Selbst in den unberührtesten Regionen der Erde schneit es Partikel des industriellen Zeitalters vom Himmel. Sie gelangen durch die „ globale“ Destillation“ dorthin. Ob 2004 oder 1987 – Gifte verdunsten und werden von Luftströmungen von warmen und gemäßigten Regionen, in kältere Gebiete gebracht. Durch die Kälte sinkt die über dem Schnee liegende Luft ab. In der Luft enthaltene Partikel werden von den darunter schwebenden Kristallen aufgefangen und zurück auf den Boden befördert.

So lassen sich sowohl neuere Gifte, als auch Stoffe früherer Generationen im Schnee der entlegenen Arktis finden, aber auch in Tieren und Pflanzen.
Meist handelt es sich um „Dauergifte“, also Stoffe, die sich schwer natürlich abbauen lassen und äußerst lange in der Natur verweilen. Zu den neueren Giften, die sich auch in einsamen Schneeregionen finden lassen, gehören z.B. Palatale. Diese Weichmacher der PVC-Industrie können das Erbgut schädigen. Zu den Dauergiften der letzten Generation gehört z.B. Toxaphen, ein hochgiftiges Pestizid, das in Deutschland bis 1971 und weltweit bis 1993 eingesetzt wurde.




Schmilzt der Schnee, werden Chemikalien frei gesetzt und gelangen ins Grundwasser
Manche Stoffe lassen sich schnell biologisch abbauen, andere dagegen brauchen Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte, bis sie komplett von der Erde verschwunden sind.
Mit Beginn der Schneeschmelze, aber auch mit zunehmender Abschmelzung der Gletscher und Pole, werden viele Stoffe wieder frei gesetzt und fangen an, sich zu bewegen.

Die Stoffe fließen in den Boden, ins Grundwasser, in Flüsse und Bäche und gelangen so zum Beispiel auch in Zuflüsse des Bodensees, wie dem alten Rhein oder die Rottach.
Trinkwasser wird hierzulande auch aus Schmelzwasser gewonnen. Bei 4 Millionen Baden Württembergern etwa, kommt zu Hause Wasser aus dem Hahn, das direkt aus dem Bodensee gewonnen wird. Zur Zeit der Schneeschmelze steigt der See um 3- 4 Meter an. Rund 17 Kraftwerke rund um den Bodensee, die für die Trinkwassergewinnung zuständig sind, leiten so auch Schmelzwasser an die Bevölkerung weiter.

Die Wasserwerke tun was sie können. Doch nur 1% des Trinkwassers ist für den menschlichen Verzehr gedacht, 99 % für die Industrie. So wird klar, dass es vor allem für Anlagen und Maschinen gemacht ist. Ob allein, die in der Trinkwasserverordnung verankerten 55 Werte, die in Tierversuchen ermittelt wurden, eine Sicherheit garantieren können, bleibt abzuwarten. Vermutlich befinden sich hunderte verschiedener Chemikalien im Schnee - man hat fast keine andere Wahl, als das Wasser zu Hause nochmal mit effektiven Mitteln zu reinigen.




Zeolith und Kohle: 2 Giftfänger, die Schmelzwasser in sauberes Trinkwasser verwandeln können

Leider ist die Anzahl der Stoffe im Schnee unüberschaubar. Kein Mensch weiß genau, welche Stoffe sich genau, an welcher Ecke in den Bergen im Schnee befinden. Eine effektive Filtertechnologie, die auf ein ganze Palette chemischer Stoffe konzipiert ist, hilft.
Zeolith und Aktivkohle sind hoch effektive „ Giftstofffänger“, die u.a. auch in der Acala-Filterkartusche zum Einsatz kommen.

Zeolith: Bindet viele „Schneegifte“ der neuen und alten Generation wie z.B
  • Schwermetalle
  • Ammonium bzw. Ammoniak
  • Mykotoxine und diverse organische Toxine wie DDT und PCB
Aktivkohle: Bindet u.a. im Schnee enthaltene Schwermetalle wie
  • Arsen
  • Cadmium und Blei

Bleibt das Wasser rein, so freut sich das Gehirn, der Denkapparat, die Leber, die Haut und mehr. Allein das Gehirn durchspülen täglich 1400 Liter Flüssigkeit.

Fazit:
Natürlich können Sie auch weiterhin Schneebälle werfen und Schneemänner bauen. Möchten Sie den Schnee aber trinken, dann besser erst den geschmolzenen Schnee z.B. mit einen Acala Wasserfilter filtern. Das Gleiche gilt für Schmelzwasser, dass in großen Teilen Deutschlands auch aus dem Wasserhahn kommt.








Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ferntransport_(Atmosph%C3%A4re)
https://www.spektrum.de/news/schnee-bindet-schadstoffe-und-feinstaub/1394860
https://de.wikipedia.org/wiki/Auftausalz
https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/dauergifte-dioxin-co
https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub







 

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