Das Thema Wasser umfasst Mythos, Phantasie und Tatsachen. Wasser ist für viele das Ziel ihrer Sehnsucht, nicht umsonst strömen Menschen im Urlaub ans Meer oder nehmen alle möglichen Anstrengungen auf sich, um am Wasser zu leben.

 
Allein diese Sehnsucht zeigt, dass Wasser viel mehr als nur H2O ist, viel mehr als nur eine normale chemische Verbindung. Ohne Wasser gibt es kein Leben, klingt so pathetisch, ist aber schlicht und ergreifend eine Tatsache. Es ist so sehr eine Tatsache, dass Leben im All nur aufgrund von Spuren von Wasser als möglich oder unmöglich eingestuft wird.


Was macht Wasser zu etwas so Besonderem?

Wasser wurde vom Nobelpreisträger Albert Szent-Györgyi als „die Matrix des Lebens“ bezeichnet. Es gehört zu unserem kollektiven Unbewusstsein, wie es der Philosoph Gaston Bachelard in seinem Buch „Das Wasser und die Träume“ beschreibt.

Die Rolle, die Wasser im Leben spielt, führte Szent-Györgyi zur Schlussfolgerung, dass Wasser in den Zellen eine Eis-ähnliche Struktur hat. Dies bedeutet, dass Wasser innerhalb der Zellen ordentlicher als Mengenwasser ist.
Wie kann das sein? Wie kann Wasser mehr oder weniger ordentlich sein, oder vielleicht aus einer Mischung von einem ordentlichen und einem weniger ordentlichen Zustand bestehen? Schon Konrad Röntgen, der Entdecker der Röntgenstrahlen, am Ende des 19. Jahrhunderts hatte diese Idee. Diese Idee wurde später von den englischen Wissenschaftlern Fowler und Bernal 1933 aufgenommen und in einem Modell für das Wasser entwickelt.

Wie kann man diese Idee begreifen?

Das ist nicht so schwierig. Eis hat eine Kristallstruktur.
Dampf hingegen ist komplett unordentlich. Zwischen den Zuständen Eis und Dampf steht das flüssige Wasser sozusagen in der Mitte.
Bei niedrigen Temperaturen ist es zu erwarten, dass Wasser ein wenig der Eiskristallstruktur erhält. Bei hohen Temperaturen sollte das Wasser mehr den unordentlichen Zustand vom Dampf einnehmen. Es kann angenommen werden, dass Wasser bei mittleren Temperaturen eine Mischung von beiden Zuständen ist.

Dieser Nachweis wurde von Dr. Gerald Pollack, Professor an der Universität Washington in Seattle, entdeckt. Anhand anschaulicher Experimente konnte er zeigen, dass Wasser neben einer hydrophilen Oberfläche die gelösten Stoffe (Pollack verwendete Mikrokugeln) ausschließt. Diese „Ausschlusszone“ (auf Englisch: exclusion zone) hat merkwürdige Eigenschaften, wie z.B. eine andere Dichte, Viskosität oder Oberflächenspannung, und ähnelt in seiner Struktur einem flüssigen Kristall. Deswegen bezeichnet Pollack sie als „Der vierte Zustand des Wassers“. Diese Entdeckung weist nach, dass Wirklichkeit hinter der Idee steckt, dass Wasser strukturiert werden kann.

Diese Ausschlusszone wird von Strahlungsenergie (nicht nur Licht, sondern auch ultraviolette und infrarote Strahlung) erzeugt und beibehalten. Diese Strahlung bewirkt eine Ladungstrennung und daher entsteht eine elektrische Spannung zwischen der Ausschlusszone und dem Hauptteil-Wasser. Laut Pollack speichert das Wasser auf diese Weise diese Strahlungsenergie und daher kann man es als eine Batterie nutzen.
Der pH-Wert ist im Wasser deswegen nicht homogen und variiert von einem niedrigen Wert (sehr sauer), genau außerhalb der Ausschlusszone, bis zu einem weniger säuerlichen Wert, weiter weg von der Ausschlusszone.
Diese Theorie des Wassers erlaubt Pollack viele merkwürdige Eigenschaften vom Wasser zu erklären. Dass Wasser eine sehr seltsame Substanz ist, ist seit langem bekannt und genau diese seltsamen Eigenschaften sind diejenigen, die das Leben ermöglichen.

Zum Beispiel erklärt Pollack das Gesetz „Gleiches zieht Gleiches an“, im Gegensatz zu dem Gesetz der Elektrizität, welches besagt, dass nur entgegengesetzt geladene Teilchen sich anziehen. Dies passiert, weil zwischen den gleich geladenen Teilchen, entgegengesetzt geladene Teilchen vorhanden sind, die die Teilchen anziehen. Damit kann Pollack die Entstehung von kolloidalen Kristallen erklären, bei dem geladene Teilchen im Wasser gleichmäßig verteilt sind.
Noch näher an unserer Erfahrung kann man auch mit dieser Theorie, die Entstehung von Wolken begreifen. In den Wolken befinden sich winzige, negativ geladene Wassertropfen, die, obwohl sie gleich geladen sind, eine kohärente (zusammenhängend) Menge bilden.

Die Ladungstrennung zwischen der Ausschlusszone und dem Hauptteil-Wasser erklärt auch, warum nasser Sand fest ist.
Dr. Pollack zufolge bilden sich Ausschlusszonen um die negativ geladenen Sandstaubpartikel und dazwischen befinden sich positiv geladene Wassermoleküle, die eine Nettoanziehungskraft zwischen den Sandstaubpartikeln bewirken.
Diese resultierende Anziehungskraft ergibt sich, weil die positiv elektrische Ladung die negativ geladenen Sandstaubpartikel anzieht.

Mit dem Mischungsmodell, zwei Arten von Wasser mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften, lassen sich viele Anomalien von Wasser erklären (bspw. die Dichte Anomalie), wie die Forschung von G. Wilse Robinson und seinen Mitarbeitern an der Texas Tech Universität zeigt.
Noch wichtiger als diese physikalische Eigenschaften ist die Rolle, die strukturiertes Wasser in Bezug auf Leben spielt. Gilbert Ling hat vor mehr als 50 Jahren die Theorie aufgestellt, dass Wasser innerhalb der Zellen strukturiert ist und dass diese Struktur zuständig für die kolloidale Struktur in den Zellen und für die Verteilung der Ionen innerhalb und außerhalb der Zellen ist.

Laut Dr. Szent-Györgyi sei eine Krankheit, wie Krebs, auf einen Verlust von strukturiertem Wasser in den Zellen zurückzuführen.
Dr. Mu Shik Jhon zufolge gehe auch das Altern mit einem solchen Verlust von strukturiertem Wasser einher. In beiden Fällen wird gezeigt, dass die Einnahme von strukturiertem Wasser gegen diese Prozesse wirken kann.


Strukturiertes Wasser herstellen?

Die Frage wäre dann, lässt sich dieses strukturierte Wasser künstlich herstellen? Laut mehreren Herstellern ist das möglich. Hierzu gehören die sogenannten Verfahren zur Energetisierung des Wassers, die „energetisiertes“ Wasser herstellen. Besonders erwähnenswert sind das levitierte Wasser von Friedrich Hacheney, das Granderwasser von Johann Grander, die Pi Technologie von Shoi Yamashita und Shinji Makino und die ReNaWa -Technologie von Acala, wobei in der ReNaWa -Technologie von Acala auch die Pi- Technologie enthalten ist. Diese Methoden versuchen die Natur nachzuempfinden, aber nur bei den beiden letzten wird das Wasser gefiltert und mineralisiert. Auch entscheidend ist, dass bei der Pi-und der ReNaWa- Technologie weder Druck noch Strom erforderlich ist. Dies macht die Pi -Technologie und die ReNaWa -Technologie wahrscheinlich zu den besten Verfahren, um lebendiges Wasser herzustellen.


Ist es esotherisch von einem strukturiertem Wasser zu sprechen?

Im Gebrauch von lebendigem oder auch strukturiertem Wasser wird immer wieder beobachtet, das alles, was lebt, positiv darauf anspricht. Pflanzen zum Beispiel, reagieren mit kräftigerem Wuchs und weitaus besser verzweigtem Wurzelwerk, wenn sie mit strukturiertem Wasser versorgt werden.
Wenn man beispielsweise einem Hund die Wahl lässt, trinkt er lieber ein strukturiertes Wasser, als ein nicht strukturiertes.

Die Struktur von Wasser ist keine Glaubenssache, aber, wie bei so vielem, nur weil man es mit bloßem Auge nicht sehen kann, bedeutet es nicht, dass es nicht da ist.


Warum wird Wasser nicht besser erforscht?

Die Wasserforschung steht ganz am Anfang und kommt auch nicht so recht voran. Ein Problem ist, dass mit der Forschung über Wasser zu wenig Geld verdient werden kann, als dass Wissenschaftler ein ernsthaftes Interesse daran hätten. Wissenschaft ist immer dort wo es eine Interessengemeinschaft gibt. Diese wird meist von Geldgebern vorangetrieben, die sich von einer Forschung noch mehr Einnahmen versprechen.

Ein anderes Problem ist es, dass renommierte Wissenschaftler an den Mauern der ehrwürdigen, etablieren Wissenschaft gescheitert sind und trotz bahnbrechender Erkenntnisse ins lächerliche gezogen wurden (z.B. der Immunologe Jacques Benveniste). Heutzutage wird die Wissenschaft des Wassers schnell in die „Eso Ecke“ geschoben und Wissenschaftler müssen sehr auf ihre Reputation achten und meiden solche Themen wie der Teufel das Weihwasser.
Nur wenige mutige Wissenschaftler haben sich dieser Herausforderung gestellt.

Dabei ist es doch eigentlich einfach, jeder kann es selbst testen, entweder mit Pflanzen oder durch den eigenen Instinkt.
Immer wieder erzählen Menschen, das sie ein bestimmtes Wasser einfach nicht trinken können und ein anderes Wasser läuft runter wie Öl- aber warum ist das so? Was genau macht den Unterschied von Wasser zu Wasser aus?
Es ist der Instinkt des Lebewesens, egal ob Pferd, Katze, Vogel, Hund oder Mensch. Ist mit dem Wasser irgend etwas nicht in Ordnung, rät der Instinkt es nicht, oder nur so wenig zu trinken, damit die notwendigsten Lebensfunktionen aufrecht erhalten werden können.
Will man von so einem Wasser mehr trinken, will es einem einfach nicht gelingen. Der Hals scheint sich zu verschließen und das Wasser kann einfach nicht geschluckt werden, oder es wird einem sogar schlecht.

Immer öfter nehmen sich Menschen vor, mehr zu trinken, einfach weil es einleuchtet, dass ein Organismus, der zu ,sagen wir, 70% aus Wasser besteht, einfach viel Wasser braucht.
Aber dieses Vorhaben scheitert schlicht daran, dass das vorhandene Wasser aus dem Hahn oder der Flasche nicht in der Menge getrunken werden kann, wie man es sich vorgenommen hat. Oder der Mensch sagt, ich mag kein Wasser.
Wie kann das sein? Wie kann ein Wesen, welches zu einem so großen Teil aus Wasser besteht, Wasser nicht mögen? Wie kann ein Mensch, der ohne Wasser noch nicht einmal atmen könnte, sich weigern Wasser zu trinken?

Es kling fast zu simpel, aber die Beobachtung ist: Hat dieser Mensch dann ein Wasser zur Verfügung, welches strukturiert ist, ist es auf einmal überhaupt kein Problem, genug davon zu trinken.


Der Instinkt wird oft nicht mehr gehört oder gar zu Rate gezogen. Die Wissenschaft sollte sich vielmehr um Studien und Erkenntnisse bemühen, denn an Wasser ist unglaublich viel mehr dran als bisher bekannt und sichtbar ist. 

                                                     







 

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