Was würden Sie tun, wenn tote Wasserasseln aus Ihrem Wasserhahn kämen? Würden Sie sich über die Qualität des Leitungswassers ärgern oder beunruhigt sein?
Genau das ist einem Verbraucher in der brandenburgischen Stadt Brieselang vor einigen Jahren passiert. Das hat zu einem Skandal geführt, zumindest in dieser Stadt.
Experten behaupteten jedoch, dies sei normal, es sei vor allem ein ästhetisches Problem, es gebe keinen Grund zur Sorge.
Aber nicht nur die toten Tiere sind ein Problem, auch ihr Kot stellt ein Problem dar.

 

Es ist nicht einfach nur Rost!

Manchmal glaubt man, dass es sich bei braunem Wasser oder Ablagerungen nur um Rost aus den Wasserleitungen handelt, aber das ist nicht der Fall, wie Analysen an der Technischen Universität in Berlin gezeigt haben.
Es ist daher verständlich, warum die Bewohner von Brieselang nicht glücklich waren. Und es ist anzunehmen, dass niemand in einer solchen Situation glücklich wäre.


 

Jeder weiß es – keiner sagt es

Wasserasseln (asellus aquaticus) sind Krebstiere. Ein gut gehütetes Geheimnis ist, dass diese Tiere sogut wie in allen Wasserleitungen zu finden sind, nicht nur in den Leitungen von Brieselang. Sie ernähren sich von den Bakterien, die in den Biofilmen an den Wänden der Rohre zu finden sind, und arbeiten so mit dem Wasseraufbereitungsprozess zusammen.

Trotzdem will niemand ihren Kot haben oder ihre Leichen finden, wenn man den Wasserhahn öffnet. Und diese kleinen Tierchen, die bis zu 18 mm lang sein können, sind nicht die einzigen.
Laut einer Webseite des GEO-Magazins (siehe Link unten) gibt es mehrere andere Arten, die die Wasserleitungen befallen, wie Ringelwürmer, Fadenwürmer, Rädertierchen und so weiter.

In der Natur wird jede Nische (und seien es unsere Wasserleitungen), genutzt und Leben lässt sich nieder, wenn die Bedingungen stimmen.


 
Wo befallen diese unerwünschten Wesen die Wasserleitungen? Nun, sie sind fast überall zu finden, vor allem aber dort, wo Oberflächenwasser als Trinkwasserquelle genutzt wird, weil dieses Wasser mehr Nährstoffe enthält, die zur Ernährung dieser Tiere verwendet werden können, sagt Günter Gunkel vom Institut für Technischen Umweltschutz der Technischen Universität Berlin.
Wo Grundwasser zur Gewinnung des Trinkwassers verwendet wird, sind sie weniger wahrscheinlich vorhanden.


Einige Experten behaupten, dass dieses Problem keine Gefahr für unsere Gesundheit darstellt.
Aber stellen Sie sich vor, Sie würden sich die Zähne putzen, duschen oder Ihren Kindern solches Wasser zum Trinken geben. Niemand will das. Es muss also etwas getan werden, um dieses Problem zu lösen.


Eine Lösung, eine nicht sehr komplizierte, die angewandt wurde, ist die Zugabe von Kohlendioxid zum Wasser. Die Tiere werden dann betäubt, sie verlieren dadurch den Halt an den Rohrwänden und können so weggespült werden. Das Kohlendioxid ist überhaupt kein Problem, es ist genau das, was jedes kohlensäurehaltige Mineralwasser enthält.

Dennoch ist diese Technik nur in wenigen Fällen angewandt worden. Um die Menschen nicht zu alarmieren wird einfach darüber geschwiegen. Es gibt keine Untersuchungen, die tatsächlich beweisen würden, dass die Fäkalien der in den Wasserrohren Lebenden Tiere, keine Probleme für die Gesundheit darstellen.


Im Grunde ist es auch nicht möglich, das Kilometer weit verzweigte Rohsystem zu 100% zu kontrollieren und zu 100% sauber zu halten.
Am Ende sollte jeder Verbraucher sich alle Informationen holen und entscheiden, ob ihm die Qualität an Wasser, die vom Wasserwerk bereit gestellt wird, reicht oder ob er das Wasser optimieren möchte.
Mit einem Acala Wasserfilter optimieren Sie das Wasser auf mehreren Ebenen, Sie filtern solche und viele weitere unerwünschte Dinge aus dem Wasser und geben dem Wasser seine Ursprünglichkeit zurück.


Quellen:
https://www.geo.de/natur/tierwelt/12049-bstr-hygiene-der-zoo-der-wasserleitung/129896-img-
http://www.unitracc.de/aktuelles/news/wenn-krebse-durch-die-wasserleitung-krabbeln/view
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/trinkwasser-wenn-assel-kadaver-aus-dem-hahn-sprudeln-1.88394





 

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